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Living Archive
Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart
Fast 50 Jahre nach seiner Gründung hat der Verein Arsenal – Institut für Film und Videokunst eine rund 8.000 Titel umfassende Filmsammlung vorzuweisen. Sie spiegelt ein halbes Jahrhundert internationaler Filmkunst jenseits des Mainstreams mit Filmen von z.B. Derek Jarman, Manoel de Oliveira, Andrej Tarkowskij oder dem Dokumentarfilmepos Shoah von Claude Lanzmann.
Für das Projekt Living Archive sind 30 Kurator/innen, Filmschaffende und Künstler/innen, darunter auch Musiker und Performer eingeladen, Projekte zu entwickeln, die von den Archivbeständen des Arsenal ausgehen. Mögliche Arbeitsergebnisse können kuratierte Filmprogramme sein, die Altes mit Neuem verbinden, thematische oder formale Linien aufzeigen und dazu spezielle Vermittlungsprogramme entwickeln. Im künstlerischen Bereich sind neu produzierte Installationen oder Filme denkbar, die Archivmaterial verwenden oder sich in anderer Form auf das Archiv beziehen, sowie zeitgenössische Stummfilmvertonungen oder Performances, die bewegte Bilder einbeziehen.
Den Höhepunkt des Projektes bildet ein Festival im Kino Arsenal und im Salon Populaire in Berlin, auf dem die Arbeitsergebnisse anhand von Filmprogrammen, Vorträgen, Performances, Kompositionen und Ausstellungen vorgestellt und diskutiert werden.
Künstlerische Leitung: Stefanie Schulte Strathaus, Künstler/innen: Heinz Emigholz, Harun Farocki, Angela Melitopoulos, Avi Mograbi (IL), Constanze Ruhm (AT), Hito Steyerl, Ian White (UK/D), Madhusree Dutte (IN), Brent Klinkum (F), Darryl Els (ZA), Alá Younis (JO) u.a.
Berlin, Arsenal, 1.6.2011 – 30.7.2012
Sparten:
| Termine: | ||
|---|---|---|
| 11.10.2011 | Arsenal, Kino 2, Potsdamer Straße 2, Berlin | Öffentliche Sichtung |
Kontakt:
Arsenal – Institut für Film- und Videokunst
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
www.arsenal-berlin.de
Weiterführende Informationen
Weitere Infos
Eine Darstellung des Projektes und weitere Informationen zu den Sichtungsterminen finden Sie auf der Website des Arsenal – Institut für Film- und Videokunst.