Inhalt
Former West
Ein „experimentelles Arrangement“ mit Installationen, Performances, Filmen und Gesprächen
Mit seinem Projekt Former West geht das Haus der Kulturen der Welt der Frage nach, wie die zeitgenössischen Künste auf das Scharnierjahr 1989 und die daran anschließenden Veränderungen der politischen und kulturellen Landkarte reagiert haben. Ausgangspunkt ist folgende Diagnose: Nachdem die bipolare Weltordnung zerbrochen ist, verortet sich die Kunst der Gegenwart innerhalb eines zunehmend globalen Systems von Abhängigkeiten und Einflüssen, in dem die politische und ökonomische Vorherrschaft dessen, was zuvor „der Westen“ war, erodiert ist.
Das Projekt Former West sieht zweierlei vor: Unter Einbeziehung internationaler Künstler, Kuratoren und Wissenschaftler unternimmt es zum einen den Versuch einer aktuellen Ortsbestimmung zeitgenössischer Kunstproduktion und fragt danach, welches Bild der Zukunft sich in den zeitgenössischen Künsten von heute Geltung verschafft. Zum anderen führt es historische Positionen der vergangenen 20 Jahre zusammen, in denen die geopolitische Zäsur von 1989 selbst zum Tragen gekommen ist. In der Gestaltung dieser retrospektiven Übersicht geht das Projekt neue Wege: Die Grenzen traditioneller Formate wie Ausstellung oder Kongress versucht Former West aufzulösen. Das Projekt präsentiert sich als zehntägiges „experimentelles Arrangement“, in dem Performances, Filme und Gespräche in die Präsentation von Dokumenten und Kunstwerken übergehen.
Künstlerische Leitung: Kathrin Rhomberg
Mitwirkende / Künstler/innen: Nancy Adajania (IND), Aernout Mik (NL), Josef Dabernig (A), Pawel Althamer (PL), Rabih Mouré (RL), Nilbar Güres (TR)
Sparten:
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| 08.03.2013 - 17.03.2013 | Haus der Kulturen der Welt, Berlin | Installationen, Performances, Filme, Gespräche |
Kontakt:
Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
www.hkw.de