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40jahrevideokunst.de - Teil 1
Digitales Erbe: Videokunst in Deutschland von 1963 bis heute
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Die Kulturstiftung des Bundes startete 2003 ein Programm zur Restaurierung, Archivierung und Publikation herausragender Werke der deutschen Videokunst. Relevant ist diese Initiative aus zwei Gründen: Erstens sind in Deutschland einige zentrale Werke der internationalen Videokunst entstanden. Zweitens ist das Material der Videokunst vom Zerfall bedroht. Viele originäre Bildträger sind bereits verloren, andere existieren in einer Qualität, die oftmals nur ein "weißes Rauschen" sehen und hören lässt. Mit dem rapiden technologischen Wandel verschwinden zudem die Apparate, auf denen Original-Dokumente abgespielt werden können.
Die organisatorische Leitung des Projektes lag bei der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe. Weitere Partner waren die Städtische Galerie im Lenbachhaus, München, die Kunsthalle Bremen und das Museum der Bildenden Künste Leipzig.
Im Rahmen des Projekts entstand eine Edition mit einem Panorama herausragender Positionen und unterschiedlicher Ansätze der Videokunst in Deutschland. Die Werke der Edition wurden im Jahr 2006 von den beteiligten Ausstellungshäusern in Kombination mit jeweils eigenen Fragestellungen und Kontexten präsentiert. Im Jahr 2005 diskutierte ein Forschungskongress die restauratorischen und kunstwissenschaftlichen Herausforderungen der Videokunst.
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| 25.03.2006 - 21.05.2006 | zeitgleich in fünf deutschen Museen, Bremen, Düsseldorf, München, Leipzig, Karlsruhe | Ausstellung |
Kunsthalle, Am Wall 207, Bremen
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Kontakt:
Dr. Lutz Nitsche
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Kulturstiftung des Bundes
0345/2997-116
lutz.nitsche@kulturstiftung-bund.de
Weiterführende Informationen
Homepage des Projekts
Katalog und DVD
Die Publikation bietet einen konzisen Überblick über sämtliche bedeutenden historischen wie zeitgenössischen Tendenzen in der Videokunst und stellt 59 herausragende Einzelarbeiten vor, die seit den 1960er Jahren bis ins Jahr 2004 in Deutschland entstanden sind. Sie wird von einer DVD begleitet, die Ausschnitte aller Arbeiten sowie weiteres Begleitmaterial zum Werkkontext zeigt. Zusätzlich bewerten Kunsthistoriker, Kuratoren und Philosophen vergangene wie gegenwärtige Strategien des Umgangs mit bewegten Bildern, darunter Fragen der Präsentation, Konservierung und Restaurierung von Videokunst.